Leipziger Altbautagung 12:
    Donnerstag 10.05.2012 09.00 Uhr - 17.00 Uhr
    ZAW Zentrum für Aus- und Weiterbildung,
    Bogislawstr. 20, 04315 Leipzig

    Der größte Teil unseres Gebäudebestandes ist aus einer Zeit, zu der Barrierefreiheit kein Thema war.

    Treppen und Stufen waren selbstverständlich. Gebäude mussten sich herausheben, Treppen stellten einen besonderen Status dar, die besseren Erdgeschosse waren Hochparterre, auch aus praktischen Gründen, das feuchte Gelände lag niedriger.

    Gebaut wurde für den gesunden Menschen.
    Menschen mit Einschränkungen in der Bewegung oder in der Wahrnehmung waren einfach hilfsbedürftig. Versehrte aus den Kriegen, alte und kranke Menschen brauch-ten Helfer und mussten betreut werden.

    Erst mit Beginn der 70er Jahre erfolgte langsam ein Umdenken. Menschen mit Behinderungen sollten selbstständig und ohne fremde Hilfe am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.
    Gesetze wurden erlassen, bei Neubauten und Umbauten im öffentlichen Raum musste die Barrierefreiheit beachtet werden. Spezielle Wohngebäude wurden barrierefrei errichtet und ausgestattet.

    Heute geht der Anspruch wesentlich weiter. Möglichst viele Wohnungen sollen barrierefrei sein. Auch alte und gebrechliche Menschen wollen ihre eigene Wohnung möglichst lange nutzen und ohne fremde Hilfe selbstständig bleiben. Durch den demografischen Wandel steigt stetig der Bedarf.

    Was bedeutet das für den Gebäudebestand? Kann man die Wohnungen umbauen? Welche Maßnahmen sind notwendig? Muss jedes Gebäude den Ansprüchen gerecht werden? Welche gesetzlichen Vorgaben müssen eingehalten werden?
    Lösungsansätze und Beispiele werden in der Tagung vorgestellt und diskutiert.


Programm Leipziger Altbautagung 12
                             (Flyer und Anmeldung zum download)


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Anmeldung

Begrüßung
Dipl. Ing. Jörg Böhning, Leipzig,
pbs architekten

Altengerecht und Barrierefrei?
Dipl. Ing. Peter Schewe, Dresden
Vorsitzender des BDB Landesverbandes Sachsen

Barrierefrei im Altbau - Geht das überhaupt?
Typische Altbauten, Typische Menschen, Typische Probleme
Dipl. Ing. Architekt Jörg Böhning, Leipzig
pbs architekten

Was ist bauordnungsrechtlich gefordert?
Vorschriften zum barrierefreien Bauen im Freistaat Sachsen
Dipl. Ing. Bernd Augsburg, Dresden
Sächs. Staatsministerium des Inneren

Diskussionsrunde mit Kaffee

Was wünschen die Betroffenen?
Barrierefreiheit ist für alle gut!
Dipl. Ing. Rolf Sondershaus
Behindertenverband Leipzig e.V.

Sind barrierefreie Wohnungen im Altbau gefragt?
Erfahrungen der Wohnungswirtschaft
Dipl. Ing. Kerstin Klare
Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft

Diskussionsrunde zu den Themen
des Vormittags - Imbiss
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17:00

Ganzheitlich barrierefrei
Möglichkeiten und Ästhetik im Einklang mit der DIN 18040
Dipl. Ing. Bernd Steltner
HEWI Heinrich Wilke GmbH


Lebensräume barrierefrei gestalten
Was ist barrierefrei? Die neue VDI Richtlinie 6008
Dipl. Ing. Christof Kerkhoff
VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V.

Diskussionsrunde mit Kaffee


Barrierefrei - Sanierung öffentlicher Gebäude
Frau M.Sc. Lydia Richter
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement
Niederlassung Zwickau
Herr M.A. Uwe Haupt
Sächsisches Staatsministerium der Finanzen


Barrierefrei - Sanierung von Wohnungsbauten
Projektbeispiele/Herangehensweise
Dipl. Ing. Architektin Christiane Domke


Abschlussgespräch - Was können wir tun?
Dipl. Ing. Jörg Böhning, Leipzig
Architekt

Schluss der Veranstaltung
Gelegenheit zur Diskussion mit den Refe-
renten, Ausgabe der Tagungsunterlagen
und Bescheinigungen.



    Leipziger Altbautagung 11:
    Donnerstag 12.05.2011 09.00 Uhr - 17.00 Uhr
    ZAW Zentrum für Aus- und Weiterbildung,
    Bogislawstr. 20, 04315 Leipzig

    Umnutzungen: was geht, was geht nicht?

    Im 19. Jahrhundert wuchsen die Städte in Folge des technischen Fortschrittes enorm.
    Es entstanden in kürzester Zeit riesige Industrieanlagen und in deren Folge Wohn-
    siedlungen und Gesellschaftsbauten. Viele dieser Bauwerke prägen noch heute das Bild der Städte und Gemeinden.

    Der Wandel ist stetig, heute wird unter anderen Bedingungen produziert. Die Bauwerke werden in ihrer bestehenden Form nicht mehr benötigt. Industrieanlagen und Wohn-
    siedlungen sind überdimensioniert. Ihr ursprünglicher Zweck ist entbehrlich geworden.
    Für die wirtschaftlich interessanten Gebäude wurden schnell Nachnutzungen gefunden. Die anderen prägen heute mit leeren Fensterhöhlen das Bild mancher Stadtviertel und Gemeinden.
    Die Gebäude sind kulturhistorisch wertvoll, haben architektonischen Reiz und meist eine solide Baukonstruktion. Was tun mit diesen Gebäuden? Können Städte und Gemeinden Anreize für eine neue Nutzung schaffen? Neue Nutzungen gehen mit Veränderungen einher. Wie lassen sich die Veränderungen mit den Forderungen des Denkmalschutzes nach Erhalt der bestehenden Konstruktionen vereinbaren?

    Anforderungen aus aktuell gültigen Gesetzen und Vorschriften im Bauordnungsrecht, Anforderungen an den Brand- und Wärmeschutz, werden von den vorhandenen Konstruktionen nicht erfüllt. Können die Konstruktionen verbessert und angepasst werden? Lassen sich diese unterschiedlichen Anforderungen, die sich in der Konsequenz sogar widersprechen, miteinander vereinbaren?
    Kann man die Gebäude erhalten und dennoch alle Anforderungen an moderne Gebäude erfüllen?
    Lösungsansätze und Beispiele werden in der Tagung vorgestellt und diskutiert.


Programm Leipziger Altbautagung 11
                             (Flyer und Anmeldung zum download)


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Anmeldung

Umnutzungen: was geht, was geht nicht?
Dipl. Ing. Jörg Böhning, Leipzig,
pbs architekten
Vortrag zum download

Umnutzung - besser als Abriss?
Dipl. Ing. Architekt Adalbert Haberbeck, Leipzig
Grußwort des BDB Landesverband Sachsen
Vortrag zum download

Es ist viel erreicht, es gibt viel zu tun!
Anreize für privates Engagement
Dipl. Ing. Karsten Gerkens, Leipzig
Leiter Amt für Stadterneuerung und Wohnbauförderung
Vortrag zum download

Wie geht das, was gehen muss?
Umnutzungen und Bauordnungsrecht
Dipl. Ing. Gerd Schirmer, Leipzig
Leiter des Leipziger Bauordnungsamtes von 1990-2010
Vortrag zum download

Diskussionsrunde mit Kaffee

Vorbeugender Brandschutz ohne Kompromisse
Brandschutztechnische Konzepte für Umnutzungen
Dr.-Ing. Hans-Ulrich Rönn, Leipzig
Brandschutzbüro Rönn

Brandschutz und Denkmalschutz?
Brandverhalten von Bestandskonstruktionen
Dr.-Ing. Peter Nause
Geschäftsbereichleiter Brandschutz, MFPA Leipzig
Vortrag zum download

Diskussionsrunde zu den Themen
des Vormittags - Imbiss
14:00











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17:00

Umnutzung, eine Chance für die energetische Sanierung?
Lösungen und Konzepte am Beispiel der Umnutzung des
Urbankrankenhaus in Berlin Kreuzberg
Dr. Rudolf Plagge, Dresden
Laborleiter am Institut für Bauklimatik an der TU Dresden




Aussen erhalten - innen gedämmt
Erfahrungen und Grenzen mit kapillaraktiver Innendämmung
Dipl. Ing. Alexander Range
Calsitherm Silikatbaustoffe GmbH
Vortrag zum download

Diskussionsrunde mit Kaffee






Umnutzungen in Leipzig:
Wohnhaus zum technischen Rathaus
Dipl. Ing. Ronald Wanderer, Leipzig
königwanderer architekten BDA
Dreiseitenhof zum Ausstellungsgebäude
Dipl. Ing. Claudius Gabriel
Gabriel Architekten. Leipzig
Vortrag zum download

Abschlussgespräch
Ist der Anspruch sinnvoll?
Dipl. Ing. Jörg Böhning, Leipzig
Architekt



Schluss der Veranstaltung
Gelegenheit zur Diskussion mit den Refe-
renten, Ausgabe der Tagungsunterlagen
und Bescheinigungen.



    Leipziger Altbautagung 10:
    Donnerstag 06.05.2010 09.00 Uhr - 17.00 Uhr
    ZAW Zentrum für Aus- und Weiterbildung,
    Bogislawstr. 20, 04315 Leipzig

    Technik und Installation im Altbau

    Haustechnische Anlagen spielten bei der Errichtung von Altbauten früher keine große Rolle. Je eine Leitung für Wasser, Abwasser und Strom, in einer Wandecke verlegt, mussten genügen: Toilette und Ausguss, vielleicht ein Bad, ganz selten Zentralheizung.

    Heute sind Bäder und Zentralheizung Standard. Ohne Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sind gesetzliche Vorgaben zur Energieeinsparverordnung kaum noch einzuhalten. Der gegenüber Neubauten höhere Wärmebedarf soll möglichst effizient und mit geringen Kosten erzeugt werden. Die staatliche Förderung zur Nutzung erneuerbarer Energien weckt die Hoffnung, damit mögliche technische Unzulänglichkeiten des Altbaus auszugleichen. Vielleicht noch ein Aufzug, damit das Gebäude auch von der alternden Bevölkerung dauerhaft genutzt werden kann.
    Die Nutzung erneuerbarer Energien wurde vom Gesetzgeber für Neubauten bereits vorgeschrieben. Es ist ein Gebot der Zeit, die Möglichkeiten des Einsatzes moderner Technik und erneuerbarer Energien auch bei der Altbausanierung zu prüfen.

    Umweltwärme steht überall zur Verfügung, diese zu nutzen, wäre nur logisch und richtig. Allerdings ist der Einsatz nur im Niedertemperaturbereich effektiv, das bedingt die Notwendigkeit großer Heizflächen. Sind Fußbodenheizung und Bauteiltemperierung nachträglich in die vorhandene Bausubstanz zu integrieren?

    Stromerzeugung am Ort des Verbrauches und die Nutzung der Abwärme für die Heizung kann gerade beim verbrauchsintensiven Altbau eine interessante Alternative sein.

    Die Technik in die vorhandene Bausubstanz zu integrieren und in die Gestaltung einzu-beziehen ist die aktuelle Herausforderung.


Programm Leipziger Altbautagung 10
                             (Flyer und Anmeldung zum download)


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Anmeldung

Neue Technik in alten Mauern
Dipl. Ing. Jörg Böhning, Leipzig,
Architekt
Vortrag zum download

Die Technik bringt es
Dipl. Ing. Architekt Adalbert Haberbeck, Leipzig
Grußwort des BDB Landesverband Sachsen

Einsatz effizienter Haustechnik bei der Sanierung
Wunsch und Wirklichkeit
Dipl. Ing. Werner Hegemann, DGNB Auditor, Aachen
Ingenieurgemeinschaft TEN GmbH

Strom braucht man immer, wohin mit der Wärme?
Möglichkeiten des Einsatzes von KWK im Altbau
Dr. Ing. Uwe Schröder, Leipzig
Eichhorn Glathe Schröder GbR
Vortrag zum download

Diskussionsrunde mit Kaffee

Reicht die Umweltwärme für den Altbau?
Möglichkeit des Einsatzes von Wärmepumpen
Dipl. Ing. Stephan Oehlert, Darmstadt
Gerber Ingenieurgesellschaft Geothermie mbH (GIG)
Vortrag zum download

Heizen mit niedrigen Temperaturen
Flächenheizungen können das, Systeme für Sanierungen
Dipl. Ing. Thomas Berger, Leipzig
Lindner Armaturen GmbH

Diskussionsrunde zu den Themen
des Vormittags - Imbiss
14:00




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17:00

Lüften ohne Wärmeverluste
Dipl. Ing. Hans Georg Glathe, Leipzig
Eichhorn Glathe Schröder GbR
Vortrag zum download

Sonnenstrom gibt es kostenlos
Nutzungsbeispiele von Photovoltaik im Bestand
Dipl. Ing. Werner Wilms, Aachen
Ingenieurgemeinschaft TEN GmbH

Einen Aufzug dazu
Geht nicht gibt es nicht
Möglichkeiten und Sinn eines Aufzuges im Altbau
Dipl. Ing. Norbert Kubisch, Leipzig
ThyssenKrupp Aufzüge Deutschland GmbH

Diskussionsrunde mit Kaffee

Und für alles gibt es Geld vom Staat
Sie beraten - wir finanzieren: KfW!
Prokuristin Silke Apel, Frankfurt
KfW Bankengruppe, Vertrieb Förderberatung
Vortrag zum download

Abschlussgespräch
Ist der Anspruch sinnvoll?
Dipl. Ing. Jörg Böhning, Leipzig
Architekt

Schluss der Veranstaltung
Gelegenheit zur Diskussion mit den Refe-
renten, Ausgabe der Tagungsunterlagen
und Bescheinigungen.



    Leipziger Altbautagung 09:
    Donnerstag 14.05.2009 09.00 Uhr - 17.00 Uhr
    ZAW Zentrum für Aus- und Weiterbildung,
    Bogislawstr. 20, 04315 Leipzig

    Schallschutz und Feuchteschutz im Altbau

    Die schönsten Altbauten liegen mitten in der Stadt. Doch mitten in der Stadt ist es laut. Also machen wir die Fenster dicht. Schallschutzverglasung und Dreifachdichtung schließen die Wohnung hermetisch ab. So kann zwar kein Schall mehr herein, aber auch keine frische Luft. In Schönheit gefangen, eine gute Idee mit komplexen Folgen.

    Wie also lüften? Wenn nicht regelmäßig die Fenster ganz geöffnet werden, kommt nicht genug frische Luft in die Wohnung. Vor allem aber wird Feuchtigkeit nicht in ausreichendem Maß aus der Wohnung abtransportiert.

    Falsches Lüften führt zwangsläufig zu Kondensatschäden an der Konstruktion. Schwärze- und Schimmelbildung sind unausweichlich, gegenseitige Schuldzuweisungen die Folge. Schallschutz und Feuchteschutz stehen im Widerspruch.

    Feuchteschutz bedeutet aber auch Schutz gegen Feuchtigkeit an Innenbauteilen, vor allem bei Duschen und Badezimmern. Wie kann man Badezimmerwände und Badezimmerböden gerade im Altbau sicher gegen eindringende Feuchtigkeit schützen? Vor allem Holzkonstruktionen sind extrem feuchtigkeitsempfindlich und müssen sorgfältig geschützt werden.

    Ein weiteres Phänomen kommt hinzu. Je mehr wir unsere Räume gegen Schall nach aussen abdichten, desto mehr werden Geräusche aus dem Inneren wahrgenommen. Wenn bisher der Verkehrslärm alle Innengeräusche übertönte, wird plötzlich die Musik aus der Nachbarwohnung unangenehm laut empfunden. Bei Grundrissveränderungen werden Raumtrennwände zu Wohnungstrennwänden. Die vorhandene Schallschutzqualität der Wände muss verbessert werden. Vorhandene Decken in Altbauten erfüllen nicht die Anforderungen an den Schallschutz, die Mieter und Eigentümer heute stellen.

    Grundlagen und Praxisbeispiele sind wichtig, beides wird in der Tagung vermittelt.


Programm Leipziger Altbautagung 09
                             (Flyer zum download)


08:30

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11:50

12:00






13:00

Anmeldung

Wir können etwas tun
Bauen mit Bestand
Dipl. Ing. Peter Schewe,
Vors. BDB Landesverband Sachsen

Schallschutz und Feuchteschutz
im Altbau

Ein ungleiches Paar
Dipl. Ing. Jörg Böhning, Leipzig,
Architekt
Vortrag zum download

Schallschutz im Altbau
Die Grundlagen
Dipl. Phys. Dietmar Sprinz, Leipzig
ö.b.u.v.S. für Bauakustik, MFPA
Vortrag zum download

Diskussionsrunde mit Kaffee

Zusatznutzen
Verbesserung des Schallschutzes von
Wänden und Decken durch zusätzliche
Konstruktionen
Jens Förster, Dresden
Fa. Rigips

Diskussionsrunde zum Thema

Die Luft tauschen - nicht die Wärme
Wohnungslüftung mit Wärmerückgewin-
nung im Gebäudebestand
Eberhard Paul, Mülsen
GF Fa. Paul Wärmerückgewinnung
Vortrag zum download

Diskussionsrunde
zu den Themen des Vormittags - Imbiss
14:00








14:40

15:10





15:50

16:00







16:45







17:00

Frischer Wind
Lüftungskonzepte -
lüftungstechnische Maßnahmen
Anforderungen, Gesetze, Regeln
Dr.-Ing. Thomas Hartmann
ITG Institut für technische Gebäudeausrüstung Dresden Forschung und Anwendung GmbH
Vortrag zum download

Diskussionsrunde mit Kaffee

Wenn schon, denn schon
Neue Schallschutzfenster im Denkmal
Dipl. Ing. Claus Henning, Langenwetzendorf
Fa. Wertbau Fensterbau
Vortrag zum download

Diskussionsrunde zum Thema

Nahtlos dicht
Flüssige Abdichtungssysteme
Gesetzliche Grundlagen -
Technische Möglichkeiten
Mario Heinl, Vellmar
Fa. Kemper System
Vortrag zum download

Abschlussgespräch
Schall und Rauch?
Lassen sich die Anspräche an Schall-
schutz und Feuchteschutz im Altbau reali-
sieren?
Dipl. Ing. Jörg Böhning, Leipzig
Architekt

Schluss der Veranstaltung
Gelegenheit zur Diskussion mit den Refe-
renten, Ausgabe der Tagungsunterlagen
und Bescheinigungen.



    Leipziger Altbautagung 08:
    Donnerstag 29.05.2008 09.00 Uhr - 17.00 Uhr
    ZAW Zentrum für Aus- und Weiterbildung,
    Bogislawstr. 20, 04315 Leipzig

    Die Notwendigkeit zur Verbesserung der Energieeffizienz im Altbau ist unbestritten. Welche Maßnahmen möglich sind und was sinnvoll ist, wenn neben Energieeffizienz auch gesundes Wohnen eine entscheidende Rolle spielt, wird Thema der Veranstaltung sein.

    Grundsätzlich ist auch im Altbaubestand die Schaffung von Passivhausstandards möglich. Das Bundesbauministerium hat hierzu mehrere Modellvorhaben initiiert. Energiesparendes Bauen wird von der Bundesregierung mit über 5 Milliarden Euro gefördert.

    Dabei steckt der Teufel im Detail. Eine energieorientierte Altbausanierung führt zu immer dichteren Gebäudehüllen. Der notwendige Luftaustausch für die Wohnungen stellt inzwischen den Hauptanteil an den Ergieverlusten der Gebäude dar und wird deshalb auf ein Minimum reduziert. Muss dies nicht zwangsläufig zu einer stärkeren Anreicherung von Schadstoffen in der Raumluft und zu immer schwierigeren bauphysikalischen Konstruktionen führen?

    Wesentlicher Bestandteil der Gebäudesanierung ist die Integration alternativer Energieformen. Solare Haustechnik kann ein Ansatz sein, zusätzliche Gewinne in der Energiebilanz zu realisieren.

    Neben allen technischen Aspekten darf nicht vergessen werden, dass historische Gebäude immer auch ein Stück Baukultur darstellen. Ist alles technisch Machbare, gesellschaftlich auch gewollt? Wir wollen die Einzelaspekte beleuchten, um gewappnet zu sein für die schwierigen Fälle, in denen wir uns entscheiden müssen.
    Wie auch immer.

Programm Leipziger Altbautagung 08                 (Flyer zum download)

Grußwort
Leipzig ist dabei

Stadtenwicklung in Leipzig - umweltbewusst
Dipl. Ing. M. zur Nedden
Dezernet der Stadt Leipzig

Verträgt das Denkmal den Dämpfer?
Dämmen im Denkmal vom Passivhaus zum Passivdenkmal?
Denkmalpflegeamt der Stadt Leipzig
Vortrag zum download

Der Altbau - ungedämmte Freude?
Wie ist der Stand? Was ist geschuldet?
Was ist machbar?
Dipl. Ing. Jörg Böhning
Architekt, Leipzig
Vortrag zum download

Falsch gedämmt ist auch nicht gut
Bauphysikalische Probleme und Lösungen bei der Sanierung im Altbau
Dr. Ing. Eberhard Renner, Dresden
Beratender Ingenieur.
Vortrag zum download


Vom Altbau zum Passivhaus
Modellprojekte der dena.
Die aktuellen Projekte der Region.
Dipl. Ing. Dietmar Herklotz, Freital,
Beratender Architekt
Vortrag zum download


Wohnen, mit und ohne Schimmel
Bewertung von Pilzbelastungen in Innenräumen.
Dr. Ing. Mario Blei, Jena
Privatinstitut für Innenraumtoxikologie
Vortrag zum download


Passivhausstandard im Altbau
Es ist mehr möglich, als man denkt.
Berichte über realisierte Projekte.
Dipl. Ing. Andreas Naumann, Leipzig
Büro Naumann + Stahr
Vortrag zum download


Gesundheitsbewußt modernisieren
Gesunde Sanierung in Innenräumen.
Ein Leitfaden für Wohngebäude.
Professor Ulli Meisel, Aachen
Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung
Vortrag zum download


Solare Haustechnik im Altbau
eine Alternative?

Betriebserfahrungen mittlerer und großer
thermischer Solaranlagen.
Dipl. Ing. Thomas Posanski, Leipzig
RPP Planungsbüro für ökologische Haustechnik
Vortrag zum download


Abschlussdiskussion
Leben wir im Altbau noch gesund?

Wie lassen sich die Ansprüche an energieeffiziente Sanierung mit den Ansprüchen an gesundes Wohnen vereinbaren?
Dipl. Ing. Jörg Böhning,
Architekt, Leipzig



    Leipziger Altbautagung 07:
    Donnerstag 03.07.2007 09.00 Uhr - 17.00 Uhr
    Konferenzbereich im Haus der AOK,
    Jahnallee / Willmar-Schwabe-Straße 2, 04109 Leipzig

    Verbesserung der Tragfähigkeit von Bauteilen:

    Gebäude verändern sich im Laufe der Zeit. Sie verändern ihr Aussehen, ihren Zustand und häufig auch ihre Nutzung. Veränderte Anforderungen machen aber immer auch eine Anpassung des Bauwerks an die neuen Nutzungsbedingungen erforderlich.

    Wir erleben zur Zeit einen Boom an Umnutzungen. Alte Speichergebäude, Bahnhöfe, Umschlaghallen: alles wird umgebaut. Die Veränderung der Transport- und Warenwelt fordert ihren Tribut in städtebaulicher und baulicher Hinsicht. Wo bis vor wenigen Jahren noch Bahnhöfe mit ihren riesigen Lager-, Rangier- und Umschlagflächen große Areale der Innenstädte beherrschten, klaffen heute große Lücken. Im gleichen Maße wie Containerbahnhöfe und Logistikzentren außerhalb der Städte neu entstehen, stehen alte Gebäude innerhalb der Städte leer. Der technologische Wandel der Gesellschaft lässt sich immer auch an seinen Gebäuden ablesen. Selbst Kirchen bleiben hiervon nicht unberührt: Hotels, Buchhandlungen, bisweilen sogar Diskotheken halten hier Einzug. So viele Museen können gar nicht gebaut werden, wie alte Fabriken leer stehen und umgenutzt werden wollen. Und immer stellt sich die gleiche Frage:

    Verträgt das Gebäude die neue Nutzung? Welche Tragfähigkeit hat die alte Konstruktion? Lässt sich die alte Konstruktion ertüchtigen, müssen neue Bauteile hinzugefügt werden, oder ist ein Abbruch unumgänglich?

    Die Tagung will hierauf Antworten geben, vor allem auf die Frage, wie kann man Abriss und Neubau vermeiden und statt dessen die alte Konstruktion zu neuem Leben und zu neuer Haltbarkeit erwecken!

Programm Leipziger Altbautagung 07

Grußwort
Altbau ist überall

Die Sanierung des Altbaus ist nicht mehr
Zukunft, sondern Alltag und Gegenwart.
Dipl. Ing. M. zur Nedden
Dezernet der Stadt Leipzig

Kleb dich stark
Ertüchtigung von Tragwerken mit
innovativen Werkstoffen / CFK-Lamellen
Dipl. -Ing. Siefried Bepple, Aachen
GQ Quadflieg Bau GmbH
Vortrag zum download

Die Post geht ab
Unsere Städte verändern sich, und unsere
Gebäude mit ihnen, und zwar ziemlich schnell.
Dipl. Ing. Jörg Böhning
Architekt, Leipzig
Vortrag zum download

Kleine Ursache - Große Wirkung
Sanierung der Alten Handelsbörse in Leipzig.
Hier hielt eigentlich vieles nur noch aus Gewohnheit.
Dipl. Ing. Adalbert Haberbeck,
Architekt, Leipzig
Vortrag zum download


Hält der Altbau, was er verspricht?
Untersuchung des Material, des Bauzustandes
und der Tragfähigkeit von Bauteilen vor Ort.
Dipl. Ing. Rüdiger Burkhardt
Weimar, Ingenieurbüro für Bauwerkserhaltung
Vortrag zum download


Die Basis muss stimmen
Ertüchtigung von Mauerwerk beginnt im Keller-
bereich und hört im Erdgeschoss nicht auf.
Henrik Goertz, Magdeburg
Remmers Baustofftechnik
Vortrag zum download


Decke gut - alles gut
Tragfähigkeitserhöhung von Holzkonstruktionen
mit Verbundwerkstoffen
Dipl. Ing. Jörg Frobel, Hopfgarten
Fa. Bennert GmbH, Bauwerksanierungen
Vortrag zum download


Zum Schluss: die Prüfung
Eine Statik ist nur so gut wie ihre Prüfung, oder
wie ihre Prüffähigkeit Altbauten verlangen viel
Fingerspitzengefühl und Erfahrung auch vom
Prüfstatiker.
Dr. Ing. Peter A. Kugler, München
Prüfingenieur für Baustatik
Vortrag zum download


Manchmal ist mehr drin, als man denkt
Tragfähigkeitsreserven bestehender Baukonstruktionen
richtig erkennen und bewerten.
Dr. Ing. Hans-Jürgen Krause, Aachen
Kempen-Krause Ingenieurgesellschaft
Vortrag zum download


Abschlussdiskussion
Wie stark ist der Altbau?

Wie nutzt man geschickt die Ressourcen,
die in jedem Altbau stecken.
Dipl. Ing. Jörg Böhning,
Architekt, Leipzig



    Leipziger Altbautagung 06:
    Donnerstag 11.05.2006 09.00 Uhr - 17.00 Uhr
    Konferenzbereich im Haus der AOK,
    Jahnallee / Willmar-Schwabe-Straße 2, 04109 Leipzig

    Brandschutz im Altbau

    Brandschutz ist eines der zentralen Themen beim Bauen. Für den klassischen Neubau sind die Anforderungen des Brandschutzes über die Regelungen der Bauordnungen nahezu instrumentalisiert. Bauart, Baukonstruktionen, Brandabschnitte, Feuerwiderstandsdauer, all das ist in den Bauodnungen und den ergänzenden Normen weitgehend geregelt. Im Altbau ist dies anders. Die Gebäude sind häufig älter als die jeweiligen Bauordnungen. Ihre Konstruktion passt nicht in die geltenden Vorschriften. Trotzdem muss bei Umbauten und Sanierungen die Genehmigungsfähigkeit gesichert und der Brandschutz gewährleistet werden. Hier sind besondere Überlegungen erforderlich.

    We schützt man alte, vielleicht denkmalgeschützte Bauteile ausreichend gegen die Brandbelastung? Wie stellt man ausreichende Rettungswege sicher?

    Kann man Defizite in einem Bereich durch erhöhte Aufwendungen in anderen Bereichen kompensieren?

    Diese zentralen Fragen stehen im Mittelpunkt der Tagung, die praxisgrechte Lösungen zum Thema Brandschutz im Altbau aufzeigt.

Programm Leipziger Altbautagung 06

Brandschutz: Im Altbau ist alles anders?
Was unterscheidet die Situation im Altbau
vom Neubau?
Dipl. Ing. Jörg Böhning
Architekt, Leipzig
Vortrag zum download

Der Brandschutz zerstört des Konzept - oder führt zu neuen Ideen.
Eigentlich sollte die Kongresshalle ganz
anders genutzt werden. Die Anforderungen des Brandschutzes führten
erst zu Frust und dann zu ganz neuen Ideen.
Dipl. -Ing. Adalbert Haberbeck,
Architekt, Leipzig
Vortrag zum download


Die Bauordnung muss erfüllt werden!
Reicht das? Geht das?

Die TGL 10685 war eine bewährte Brandschutzrichtlinie
Welche Anforderungen stellt heute die Sächsische Bauordnung?
Sind die Anforderungen ausreichend? Welche Interpretationsspielräume
bestehen?
Was kann oder muss darüber hinaus getan werden?
Dipl. Ing. Hans Schirmer
Leipzig Amtsleiter, Amt für Bauordnung
Vortrag zum download


Feuer und Glas - verträgt sich das?
Die Planer wünschen Transparenz, auch im Altbau.
Wie lassen sich Rettungswege, große Nutzungseinheiten,
Brandabschnitte transparent trennen?
Dipl. Ing. Ralf Linden,
Director International Business Development
Vetrotech Saint Gobain International
Vortrag zum download


Wie brennt ein Altbau, wenn er brennt?
Kaum ein Planer weiß, wie ein Brand wirklich abläuft.
Rauch ist schlimmer als Feuer. Wie brennt es
eigentlich wenn es brennt?
Dipl. Ing. Frank Weskamp, Leipzig,
Sachgebietsleiter Baulicher Brandschutz
Vortrag zum download


Die Menschen müssen raus, sicher und schnell
Gebäude sind so zu planen, dass sie schnell und sicher
evakuiert werden können. Im Altbau ist das nicht immer
einfach. Technische Unterstützung kann eine große Hilfe
sein, die Bewohner oder Benutzer des Hauses rechtzeitig
zu informieren, zu leiten und zu führen.
Heinrich Herbster, Sulzburg
Hekatron Brandschutztechnik
Vortrag zum download


Intelligente Konzepte berücksichtigen die
vorhandene Bausubstanz -
Brandschutzkonzept Neues Rathaus Leipzig

Lassen sich historische Geäbude so nachrüsten,
umbauen oder ergänzen, dass der Brandschutz
gewährleistet wird und der Charakter des Hauses
nicht verloren geht?
Dipl. Ing. Manfred Steglich,
Leipzig Geschäftsführender Gesellschafter
bcl Brandschutz Consult Leipzig
Vortrag zum download


Abschlussdiskussion
Ist Brandschutz im Altbau mit vertretbarem Aufwand realsierbar?

Dipl. Ing. Jörg Böhning,
Architekt, Leipzig



    Leipziger Altbautagung 05:
    Donnerstag 02.06.2005 09.00 Uhr - 17.00 Uhr
    Konferenzbereich im Haus der AOK,
    Jahnallee / Willmar-Schwabe-Straße 2, 04109 Leipzig

    Neue EnEV 2006 - Was erwartet uns?

    Zum 4. Januar 2006 wird eine novellierete Fassung der Energieeinsparverordnung in Kraft treten. Welche Änderungen gegenüber der jetzt gültigen EnEV sind für bestehende Gebäude zu erwarten?

    Wesentlicher Bestandteil der neuen EnEV wird der Energiepass für Altbauten sein. Wie sieht dieser Energiepass aus? Wann wird der Energiepass eingeführt? Welche Verpflichtungen resultieren daraus für Eigentümer und Besitzer?

    Welche Rechte hat der Mieter? Für welche Gebäude gilt der Energiepass? Wie können die Konstruktionen in Altbauten sinnvoll ermittelt werden?

    Ist der Energiepass eine Chance für die Bauwirtschaft? ....oder für Architekten und Ingenieure? Welche Hilfen zur finanzierung von Energiesparmaßnahmen werden angeboten?

    Die Tagung gibt Antworten auf alle aktuellen Fragen zur neuen Energieeinsparverordnung und zum neuen Energiepass, vor allem zur sinnvollen Umsetzung in der Praxis.

Programm Leipziger Altbautagung 05

Grußwort
Energieeinsparung und Energiepass

Was erwartet uns zum 1. Januar 2006 Neubau?
Dipl. Ing. Jörg Böhning
Architekt Leipzig

Heiligendamm. Traumoase an der Ostsee.
Ungedämmte Urlaubsfreude?

Eine Traumoase an der Ostsee wird wieder zum
Leben erweckt.
Macht die EnEV Urlaub?
Dipl. Ing. Franz Rauch, Mundraching
Vortrag zum download

Energieeinsparverordnung 2006
- Neue Anforderungen
- Neue Verfahren
- Neue Vorschriften

Große Formulierungen verstellen den Blick auf das Wesentliche.
Es geht auch einfacher. Viel einfacher.
Dipl. Ing. Christian Klug, Düsseldorf
Vortrag zum download

Was kommt nach der EnEV?
Können wir uns den Energiepass leisten?

Aktueller Stand zum Energiepass, auch, aber
nicht nur aus Sicht der Wohnungswirtschaft.
Dipl. Phys. Ingrid Vogler
GdW, Berlin
Vortrag zum download


Wärmedämmung im Altbau.
Nichts ist unmöglich

Auch im Altbau ist Energieeinsparung machbar,
aber... der Teufel steckt im Detail.
Lassen sich die Anforderungen der Energieeinspar-
verordnungen überhaupt in der Praxis umsetzen?
Dipl. Ing. Jörg Böhning, Leipzig
Vortrag zum download


Zum Heizen braucht man Kohle.
Zum Dämmen leider auch.

Überblick über die aktuellen Fördermöglichkeiten
der KfW.
Christiana Hader
KfW, Berlin
Vortrag zum download


Energieeinsparverordnung erfüllt.
Patient erstickt oder wenigstens verschimmelt.

Lüftungswärmeverluste sind das A und O.
Am meisten spart man, wenn man überhaupt nicht lüftet.
Lässt sich kontrollierte Lüftung im Altbau realsieren?
Dipl. Ing. Peter Zeiler, Frechen
Vortrag zum download


Abschlussdiskussion
Stichwort Zweite Miete.
Senkt der Energiepass die Heizkosten?

Wie nutzt man geschickt die Ressourcen


Das hält schon. Wie viel Verordnung
verträgt der Altbau?

Ein guter Statiker kriegt jeden Altbau klein.
Irgendwie passt der Altbau nicht in die Vorschriften.
Dipl. Ing. Wolfgang Franke, Leipzig
Vortrag zum download


  


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